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der bürgermeister schreibt uns, warum es so schnell keinen asphalt auf die strasse geben wird.

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Donnerstag, 7. Februar 2008

senftenberg ist KEINE gesunde gemeinde.

gesundpaket
dieses paket ist uns vor einigen tagen kommentarlos zugestellt worden. darin sind div. test´s (blutzucker, darmpolypen, zahnbelag …), ein schrittzähler, eine UV-messkarte, tabellen und div. schriftstücke. unser LH pröll schaut auf uns - rechtzeitig vor der wahl - dass wir auch fit genug sind, zur wahlurne zu schreiten und das richtige zu tun. oder so …
ausserdem gibt es auch noch das projekt gesunde gemeinde. 260 gemeinden machen schon mit. senftenberg - nicht.
im vergangenen herbst wurde im ort erstmals pilates angeboten! hurra, ich war sofort begeistert und bin seit dem regelmässig dabei. stattfinden tut das ganze in einem - eher knapp geratenen und voll geräumten - "bewegungsraum" in der volksschule. der turnsaal stünde nicht zur verfügung, und überhaupt, sowas wie pilates braucht senftenberg ja nicht. punkt.
dummerweise sehen einige senftenbergerinnen das anders, das training ist gut besucht und der kleine "bewegungsraum" wird uns zu knapp. jetzt steht der turnsaal - nach den semesterferien - doch zur verfügung. gegen miete. das heisst, dass der zehnerblock um 1/3 teurer werden muss. ob das alle mittragen? oder ob dann doch wieder der kleine "bewegungsraum" reichen wird, weil einige nicht mehr bezahlen wollen oder können? wir werden sehen. gesunde gemeinden sind die anderen. und derweilen können wir ja mit dem test-set von LH pröll unsere blutzuckerwerte testen …

Freitag, 8. Juni 2007

der weg zur strasse …

da, wo mal eine asphaltierte strasse sein sollte, war zu bauzeit und danach ein ausgefahrener weg. da, wo der umkehrplatz hin kommen soll, ist der boden tiefer, also hatten die fahrer der baufahrzeuge eine schleife ausgefahren, der retourweg führt über noch unbebaute grundstücke, da, wo eigentlich keine strasse sein soll.
erobertes strassengebiet
unsere nachbarin meldete bei der gemeinde immer wieder den wunsch nach weiterführung der strasse an. sie wünschte asphalt. wir bekamen sondermüll …
strassenbelag sondermüll
der teil, der als strasse gewidmet ist, wurde eines tage mit asphaltbruch, versetzt mit metallteilen, zugedeckt. anders kann ich es nicht nennen. der nicht als strasse gewidmete teil blieb wie er war.
metall im "belag"
bei jedem stärkeren wolkenbruch (und da gab es im vorjahr einige), lösen sich teile dieses seltsamen asphaltbruches und werden weggeschwemmt. da, wo die asphaltierung beginnt, mischt sich das ganze mit dem lehmigen sand, der vom naturbelassenen teil abgeschwemmt wird.

da auch schwerer fahrzeuge (müllfahrzeuge, baufahrzeuge, die hier parken) immer wieder den losen untergrund befahren, gibt es bereits spurrinnen. eigentlich ist der unbearbeitete teil des weges angenehmer zu befahren.

auch für hundepfoten ist das lose, mit metallteilen durchsetzte - sorry - zeug höchst unangenehm. und - ich bin froh, dass ich schon ewig keine stöckelschuhe mehr anhatte, denn ich wüsste nicht, wie ich in selbigen die strecke bis zum asphaltierten bereich schaffen sollte, ohne die schuhe zu ruinieren oder zumindest zu verschmutzen …

da wir von der gemeinde bisher hauptsächlich in form von mehr oder weniger üppigen rechnungen gehört und gelesen hatten, würde es uns einfach nur freuen, wenn es ein paar weitere meter strasse geben würde. und zwar richtige, befestigte und asphaltierte strasse. und ich denke, dass auch die besitzerInnen der grundstücke, über die der "wilde weg" führt, erfreut wären, wenn es einen asphaltierten umkehrplatz gäbe und grosse teile ihres grundes nicht weiter verdichtet werden würden.

die nachfragen unserer nachbarin führten zur ablagerung von "sondermüll" vor unseren haustüren. also sind wir dazu übergegangen, immer wieder anläutenden spendeneintreiberInnen mitzuteilen, dass wir erst dann wieder was geben, wenn wir hier eine richtige strasse bekommen. zuletzt geschehen am 5. 5. des jahres an die blasmusikerInnen.

wenige tage später erreichte uns ein brief, an die hausnummer unserer nachbarin adressiert (also wohl ein schreiben, dass uns beide angeht?) und mit 4. 10. 2006 datiert:

der bürgermeister schreibt uns, warum es so schnell keinen asphalt auf die strasse geben wird.

wir arbeiten also weiter am projekt "richtige strasse".

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