fortsetzung einer schier unendlich erscheinenden geschichte …
vor wenigen wochen gab es den dritten "strassenbelag" innerhalb von vier jahren. diesmal wurde der "belag" das erstemal "verdichtet", also mit walzen platt gedrückt. half nicht viel. bereits am tag danach war die spur eines wendenden fahrzeuges in die "strasse" geprägt …
argument gegen die strasse: die gemeinde braucht das geld für den hochwasserschutz.
ich frage mich, ob jedes jahr neuen belag aufbringen nicht schon mittelfristig teurer ist, als einmal eine richtige strasse zu bauen …? langsam werden die grundstücke auch bebaut, wir sind nicht mehr alleine hier. und vielleicht ist es für den einen oder anderen auch gar nicht reizvoll, in einer gegend zu bauen, wo seit jahren keine strasse gemacht werden kann, obwohl die grundstücke alle mit aufschliessungsgebühren verkauft wurden …
heute flatterte ein zettel in den briefkasten, in dem gezeigt wird, wie man sich für den hochwasserschutz "engagiert". monatelang war es nicht möglich, die sandsäcke wieder abzuholen. jetzt, wo sie teilweise aufgeplatzt sind und auf jedenfall nass und schwer, jetzt darf der gemein(d)e bürger sie nach hause schaffen, selbst lagern und im falle eines hochwassers an entsprechender stelle platzieren. ich erinnere - die säcke sind zum teil längst aufgeplatzt, weil sie seit monaten herumliegen. einen teil der zeit auf palette, wo der druck der oberen säcke die unteren säcke platzen liess. danke für diese form des "hochwasserschutzes". ich bin froh, dass wir weit oberhalb der krems gebaut haben …
