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detailaufnahme nussansatz 2007

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einkaufserlebnisse

Freitag, 4. Juli 2008

hoher ölpreis bringt teddybär zurück.

Vor wenigen Tagen hat bereits ein anderer deutscher Traditionsbetrieb seinen Rückzug aus China angekündigt: Der Stofftier-Hersteller Steiff will seine Produktionsauslagerung nach Fernost rückgängig machen und die Herstellung bis 2010 komplett nach Deutschland zurückholen.

=> quelle: online-presse

Donnerstag, 29. Mai 2008

für die einen ist es unkraut …

eines vorweg: ich schätze das bio-angebot bei merkur sehr! es ist für uns ein grund, bei merkur stammkunden zu sein. das heisst, dass ich das bio-angebot bei merkur auch sehr gut kenne.
da mein ausgesähtes basilikum die zusammenarbeit verweigerte, hab ich kurzerhand (rotes) basilikum im topf gekauft. bio. bei merkur. und - da ich eine angehende kräuterhexe bin - hab ich auch den rest der angebotenen kräuter inspiziert. man weiss ja nie. z.b. ananas-salbei gibt es da: sieht gut aus, riecht hervorragend ist aber leider nicht winterhart.

und dann stiess ich auf ein kraut, welches mir seltsam vertraut vorkam: ein irritierter blick auf den aufkleber brachte gewissheit: BIO LÖWENZAHN! tatsächlich! für die einen ist es unkraut - für merkur ist es ein biokraut! ich musste wirklich herzhaft lachen. und seit dem sehe ich die vielen, vielen löwenzahnpflanzen in unserem garten mit ganz neuen augen …!

Montag, 28. Januar 2008

nachtrag - jeans.

ich hab den drei männerjeans, die wir gekauft haben, auf´s etikette geguckt. im selben geschäft zur selben zeit mit der selben marke in der selben saison gekauft: eine stammt aus bangladesch, eine aus pakistan und die dritte aus der türkei. globalisierung ist doch was schönes …

preis für die beinkleider, je um die 30,- abverkaufspreis. ein jeansgeschäft weiter gibt es keine abverkaufsjean unter 69,- … die werden dann in polen produziert. immerhin innerhalb der EU.

ökologisch produzierte jeans, tw. aus bio-baumwolle und umweltverträglich und hautfreundlich gefärbt gibt es ab ca. 50,-

Samstag, 26. Januar 2008

hilfe - ich bin ein mann!

heute waren wir bei "hungrig & mager" jeans kaufen. hier "am land" findet man tatsächlich auch prominent platziert gewand, in welches normalsterbliche passen und nicht nur hüllen für magersüchtige frettchen. mein mann hatte eine gute quote - vier jeans probiert, zwei passten und wurden gekauft. die männer-jeans haben alle knöpfe statt reissverschluss. hurra, so was will ich auch!

doch bei den frauen-jeans eine herbe enttäuschung. alle haben reissverschluss. na gut. dann - welche grösse passt sicher? - mit zwei jeans-modellen in je zwei grössen in die kabine. theoretisch passt es ja. aber - mein altes problem - sitzt die hose an den hüften, schlottert sie in der taille. oder - sie kommt gar nicht bis dahin, weil scheinbar die gesammelte frauenwelt gerne ihren bauch in die welt hängt und es kalt um die nieren spürt … dazu bin ich zu alt.

bei der zweiten runde versuche ich eine jeans zu ergattern, die bis in die taille geht. gibt es aber nur mehr bis 32 und - 33 wäre wohl besser. keck schnappe ich mir am rückweg zur kabine noch ein paar jeans aus der herrenabteilung. mit knöpfen und in dem verwaschenen hellblau, wie ich eigentlich gesucht habe (alle frauen-jeans sind - dunkelblau. männerjeans gibt es in mehreren blautönen, in schwarz und in schickem grau.). die 32er-frauenhose geht dann zwar zu, aber bequem ist anders und - himmel! wo haben die frauen neuerdings die taille?! das "hoch"geschnittene modell ist immer noch auf halbmast …

dann schlüpfe ich in das teil aus der herrenabteilung. mein mann ätzt noch - du hast ja gar keinen männerarsch! und ist dann überrascht, dass doch … die männer-jeans grösse 33 sitzt tadellos auf hüfte und in der taille und am po - sagt mein mann - auch. die länge passt perfekt. ausserdem sind männerjeans - bei gleichem preis - aus etwas stärkerem stoff genäht. und: männer dürfen auch noch oberschenkel haben. tja - ich nehme es also zur kenntnis, jeans-technisch gesehen bin ich ein mann!

Freitag, 28. Dezember 2007

"vollmond"

vollmond

weihnachten ist vorbei. natürlich weiss ich, dass weihnachtsbäume nach richtigem mondstand gefällt weniger stark nadeln. aber was das vollmond unter anführungszeichen soll, hat sich mir bis heute nicht erschlossen. gefunden hab ich es im ausgangsbereich vom penny-markt in krems. deutungsversuche willkommen. vielleicht fällt euch ja ein, was die tiefere bedeutung des vollmondes in anführungszeichen ist …

Montag, 8. Oktober 2007

aber dann flutschte es!

ich berichtete von den anfänglichen schwierigkeiten, "mobiles festnetz" zu bekommen. doch als ich über die hürde call-center geklettert war, lief der rest wie am schnürchen! aus den anfänglich angekündigten "vielleicht 4 - 5 wochen" wurden dann nicht mal zwei!

ein aussendienstmitarbeiter kam um formulare auszufüllen. er erwähnte, dass wir da die ersten kunden mit diesen formularen seien, bat um nachsicht und gemeinsam schafften wir es ganz rasch, alles auszufülle. fast alles. was noch fehlte, konnte problemlos mit faxen erledigt werden.

danach kam der botendienst und lieferte "wandy", zwei tage später kam ein techniker, der "wandy" installierte und wenige tage danach wurde schon umgestellt!
wandy
statt horrender isdn-grundgebühr von über € 40,– bezahlen wir jetzt schlanke ca. € 16,- und bekommen dafür die beiden festnetz-klappen an unser jeweilige handy weiter geleitet. fax läuft über ein web-interface, eingehende faxe kommen als mail, rausgehende faxe müssen als PDF oder .jpg-file über ein webinterface verschickt werden. klappt tadellos.

statt der etwas grösseren ISDN-nebenstellenanlage, einem tintenstrahl-fax und dreier festnetz-apparate hängt jetzt "wandy" an der wand. wir tauften das kästchen spontan "wandy", da es eine sim-karte in sich trägt und eigentlich die funktion eines handys hat. nur "mobil" darf es nicht sein. eigentlich ist es - technisch gesehen - gar nicht notwendig. aber die telekommunikationsregulationsbehörde legt wert darauf, dass "etwas fix an die wand geschraubt wird", angeblich, um briefkastenfirmen zu verhindern. na gut. wenn sie meinen.

die kosten sind reduziert, weniger geräte (und stromfresser) stehen herum und irgendwie vermissen wir "festnetz" gar nicht mehr. ach ja - anrufende zahlen, wenn sie die festnetznummer wählen, auch nur den entsprechenden festnetztarif.

jetzt warten wir noch auf die endabrechnung der telekom. der "schmollbrief" (sie haben sich entschieden, ohne uns auszukommen …) kam am tag nach der umstellung … da ja die grundgebühr immer auch im voraus bezahlt werden muss, bin ich schon gespannt, wie die endabrechnung aussieht. angeblich bekommen wir dann auch einen adressaufkleber, den wir auf den karton kleben sollen, in dem die von der telekom hier montierten teile legen sollen. dabei dachten wir immer, diese telekom-sachen dürfte man nienimmernicht angreifen … na, wie auch immer. festnetz ist von gestern. :-)

Freitag, 7. September 2007

von der schwierigkeit, geld auszugeben …

wir wollen uns vom festnetz trennen. an die € 50,–/monat fixkosten und noch keine sekunde telefoniert - das ist zuviel. ein mobilunternehmen bietet eine form der rufnummernmitnahme an, dass man für knappe € 20,–/monat (sooo genau wissen wir es noch nicht …) die anrufe an diese festnetznummern auf die handies umleiten lassen kann. das klingt nach unserem produkt!

also folder (PDF-file) von der homepage geladen. nett, aber nicht wirklich informativ. nächster schritt: webformular ausfüllen, auf rückmeldung warten. warten.

angegebene telefonnummer anrufen, erfahren, dass es für uns etwa € 19,–/monat kostet. nachdenken, ev. sollten wir auch die handy-tarife ändern? eine freundin arbeitet bei diesem unternehmen. sie beantwortet noch ein paar fragen, die für uns offen waren. passt, dieses paket wollen wir kaufen! und zwar so rasch wie möglich. wenn wir uns für etwas entschieden haben - wollen wir es.

anruf bei der tel. die uns die freundin gegeben hat. nach 38 minuten in der warteschleife lege ich auf. gehe online, suche eine andere nr. rufe an. eine völlig verschnupfte stimme meldet sich. sagt andere preise. ah - business, nein, dann diese preise. einrichtung kostet € 49,– und die rufnummernmitnahme einmalig € 19,– pro nummer. ob durchwahl als nummer gilt? das gespräch gerät immer mehr ins stocken und ich verstehe von dem verschnupften genuschel gar nix mehr … ich lege entnervt auf.

warum lässt man verschnupfte mitarbeiterInnen nicht e-mails beantworten, wenn die schon unbedingt der ansicht sind, dass krankenstand nur was für weicheier ist …

eine nr. hab ich noch. endlich. die lady wirkt kompetent, hat eine klare stimme, spricht in ganzen sätzen. wir brauchen den vertrag mit der telekom, einen lichtbildausweis und müssen in einen shop des anbieters gehen. danke. ende des telefonats.

super - ich mag diese shops nicht … man verbringt dort stunden mit warten und ärgert sich mit jugendlich-dynamischem personal, welches keine ahnung von irgendwas hat … um die wartezeit zu verkürzen, schicke ich eine e-mail an den chef des shops (findet man über die homepage …) und schreib klipp und klar rein, was ich habe, was ich brauche und bitte um verbindliche auskunft.

etwas gefrustet schicke ich diese mail auch an meine freundin, die bei besagtem unternehmen arbeitet.

sie ruft sehr bald zurück. bitte geh nicht in den shop! es ist eine falsche auskunft! im shop können sie dir dieses paket nicht verkaufen!

meine freundin wird mit ihrem chef telefonieren, ob er die sache in die hand nehmen kann … ob die sache notfalls noch bis dienstag zeit hat, dann sei sie wieder im callcenter und würde versuchen, uns zu helfen …

bei manchen unternehmen ist es verdammt schwer, kundin zu sein!

Montag, 16. Juli 2007

die cd, der kopierschutz, mein rechner und ich.

ebenfalls was aus dem archiv, aber wohl immer noch aktuell.

als werbegraphikerin weiss ich um die problematik urheberrecht und lizenz ganz gut bescheid. weniger gut bescheid weiss ich, wo man denn jetzt legal mp3 her bekommt. aus dem internet, meine ich. und - ich gebe zu - es interessiert mich auch gar nicht, tage oder nächte lang vor dem rechner zu sitzen um zu recherchieren und zu saugen, wie man so schön sagt. ich bin also von der altmodischen sorte und bestelle mir die cd´s, die mir gefallen und in mein budget passen, ganz einfach via amazon.

ich war wohl eine der ersten, die ihren mobilen cd-player freudestrahlend durch die kleine, weisse, schick aussehende schachtel namens iPod ersetzt hat. wunderbar einfach ist es, musik zu transportieren. und zwar mehr als 100 cd´s! und das schon am iPod der ersten generation. schnell waren die alten cd´s neben der arbeit im mac (g4, 533MHz, damals noch os 9.irgendwas) "mp3-isiert" und in einem sagenhaften tempo auf die kleine, weisse kiste gespielt. das leben kann soooo einfach sein.

doch dann machte ich einen fehler: blauäugig schob ich die neu erworbene bowie cd "heathen" in das cd-laufwerk. wie gewohnt öffnete sich iTunes, ich fragte die cd ab und begann mit dem import. plötzlich begann sich mein mac sehr seltsam zu verhalten. ähnlich der filmfigur bowies in "begierde" fing mein armer mac an, zu staub zu zerfallen. naja, nicht ganz. aber ich wusste nicht, was geschah. importierte die cd tapfer weiter und machte nach dem import einen neustart. fehler! riesengrosser fehler! mein mac kam nicht mehr in die gänge. ich kürze den nächsten arbeitstag ab: mit einer system-cd gelang es mir, die daten zu retten, allerdings fand ich auf die schnelle kein hilfsprogramm, welches mir den mac wieder zusammenbaute. der kopierschutz hatte offensichtlich die komplette ordnerstruktur aufgelöst, denn auf der festplatte lagen ALLE dateien offen und - je nach vorgabe alphabetisch oder nach grösse sortiert - herum. ich setzte den rechner in meiner verzweiflung also neu auf. arbeitsaufwand mit der ganzen software etc. etwa ein tag.

in meinem frust hab ich an sony ein mail geschrieben und gefragt, wie sie darüber denken, dass mir eine legal erworbene cd bei der legalen tätigkeit, sie für den mp3-player zu konvertieren, den rechner in einer form versaut, dass ich einen tag zu tun habe, bis ich wieder arbeiten kann. ich hab ihnen auch geschrieben, dass ich bis zur klärung dieser frage keine weiteren cd´s von sony mehr kaufen werde. seit zwei jahren wart ich nun auf eine antwort. und kaufe keine sony-cd´s mehr.

eine pressemeldung der letzten wochen lautete: george michael zieht sich aus dem business as usual zurück. wirft sein letztes album auf den markt und wird seine arbeit fortan nur mehr über internet und mp3 vertreiben. er hat die nase von der branche voll, hat mit seiner plattenfirma jahrelang prozess geführt und will sich nun um wichtigere dinge kümmern. wo george michael seine platten bisher rausgebracht hat? bei sony ...
margot r. dimi

Dienstag, 3. Juli 2007

herzlich willkommen in der wegwerf-gesellschaft!

immer noch aktuell …

vor etwa eineinhalb jahren stand ich vor der entscheidung, mir zum handy einen palm zu kaufen, den ich mit meinem arbeitsrechner abgleichen kann, oder ein handy, welches eine kalender- und adressfunktion hat, die sich abgleichen lässt. mein damaliges handy hat mir die entscheidung abgenommen, da es von einem tag auf den anderen den dienst verweigerte. da es preisgünstig erworben wurde, verzichtete ich auf eine reparatur und gab es meinem bruder als bastelsatz.

als mac-userin hat man den vorteil, dass ohnehin nur mehr eine kleine auswahl an handys in frage kommen, wenn man will, dass die kommunikation möglichst reibungslos verläuft. ich entschied mich für ein sony ericsson T68i - nicht gerade das billigste teil, aber wenn ich mal ein elektronisches gerät liebgewonnen habe, verwende ich es sehr lange.

vor wenigen wochen fiel mir das handy derart unglücklich aus der tasche, dass der kleine schalter danach nicht mehr funktionierte, mit dem man die lautstärke regeln kann und beim sms-tippen zwischen den buchstaben wählen kann. sonst funktionierte alles weiterhin tadellos. kein beinbruch, dachte ich mir. da in meiner stadt keine filiale meines mobilfunkanbieters ist, gab ich das handy also in einem wiener shop ab, als ich gerade in der gegend war. der nette mann am schalter erklärte mir etwas von "ist vielleicht noch gewährleistung, ansonsten bekommen sie einen kostenvoranschlag für die reparatur, kostet aber höchstens 22,- euro. die würden dann bequem über die telefonrechnung abgebucht werden." das ist mir das handy wert, meinte ich und unterschrieb - grosser fehler! - einen a4-zettel, von dem ich annahm, das draufstand, was er mir gerade erzählt hatte. "in einer woche, spätestens 10 tagen hätte ich mein handy wieder" - sprachs, drückte mir ein leihhandy in die hand und ich verschwand guter dinge.

zwei wochen später erlaubte ich mir, ein mail an den shop zu schicken. wo denn mein handy sei. denn das leihhandy - andere marke - zerpflückte meine adressbucheinträge in einzelne telefonnummern, termine abgleichen ging sowieso nicht und ausserdem läutete es permanent in einem widerlichen "3D-sound", weshalb ich es ignorierte, weil mein handy läutet nicht so penetrant ... - lapidare antwort: mein handset sei kaputt. ich wusste mit der nachricht wenig anzufangen und fragte nach, was denn damit gemeint sei? keine antwort. als ich neuerlich schrieb, wo denn mein handy sei, schrieb man mir wieder, dass das handset kaputt sei und ich mich mit einer anderen firma diesbezüglich - telefonisch - in verbindung setzen solle. ich rief dort also an.

das handy sei kaputt. das wisse ich, deshalb wolle ich es ja reparieren lassen. das ginge nicht, das sei zu teuer. wie teuer das denn sei? das könne man mir nicht sagen, aber das sei sicher zu teuer. ob man mir denn nicht einen kv machen könne, damit ICH entscheide, ob es zu teuer sei oder nicht. nein, das könne man nicht, denn das handy sei irreparabel kaputt. schock. was heisst irreparabel? ja, irreparabel. warum? das sei so. ich solle mir ein neues handy kaufen. sicher nicht, ich will mein handy zurück! das kostet 22,- ...

langsam dämmerte mir: handset ist wohl der ausdruck für handy. und was ich unterschrieben hatte, war, dass das handy im falle der unreparierbarkeit kostenlos entsorgt werden würde oder gegen den betrag von euro 22,- unrepariert retourniert werden könne. jetzt war ich wirklich guter laune! man verlangte von mir lösegeld für mein armes handy!

als ich noch am überlegen war, was ich jetzt tun sollte, kam mir kollege zufall zu hilfe und ein marketing-unternehmen rief im namen des mobilfunkanbieters an, wie ich denn mit meinem letzten service-anruf zufrieden gewesen sei. das passte mir gut! ich benotete die leistungen des unternehmens entsprechend schlecht. mir war egal, ob die bewertung dann irgendwo verschwinden wuerde, ich konnte auf diese art dampf ablassen.

nach diesem befreienden telefonat bestätigte ich per e-mail, dass ich die lösegeldsumme von euro 22,- zähneknirschend akzeptiere und forderte mein handy zurück.

weitere zwei wochen später fragte ich per e-mail an, ob den mein handy schon in der filiale sei. ja. sei es. ich freute mich, dass meine anfrage so prompt beantwortet wurde und verdrängte, dass andere firmen durchaus in der lage sind, den kunden zu informieren, wenn etwas abzuholen ist. ich schnappte also das leihhandy samt zubehör und machte mich auf den weg nach wien. als ich endlich an die reihe kam und den zettel abgab, auf dem die auftragsnummer etc. vermerkt war, machte sich der junge mann (nicht der vom letztenmal) auf die suche nach meinem handy. sehr geruhsam machte er das. ist auch besser so, sonst fällt ihm bei einer eiligen bewegung am ende gar noch so ein teures telefon aus der hand ... ganz unten lag das kuvert mit meinem armen, kaputten handy. es wurden noch verschiedene bestätigungen ausgedruckt und unterzeichnet und dann bekam ich fast schon mein handy in die hand. bis auf: 22,- wollte der mann von mir. wieso? das könne doch über die telefonrechnung ...? nein. nein? wieso, das letztemal hat man mir aber ... sein kollege schubst ihn an und sagt, klar geht das, zeig ich dir dann später, mach weiter. ich nehme also mein handy in empfang, gebe das ungeliebte leihhandy ab und ziehe von dannen. erledigt? nein, die geschichte geht weiter ...

eine unterdrückte rufnummer läutet an: ein mann erklärt mir, er hätte da meinen bewertungsbogen in händen, der würde an die geschäftsleitung weitergegeben, aber er hätte da noch ein paar fragen. die bewertung sei ja miserabel und er wüsste gerne, warum. kurze zeit später war der mann meiner meinung: es sei nicht sehr toll, dass man ein mittelteures, eineinhalb jahre altes telefon einfach wegwerfen soll. aber leider, die handy-hersteller, die würden das so vorgeben und als mobilfunkbetreiber könne man da gar nicht anders. trotzdem, das würde jetzt an die geschäftsleitung weiter geleitet werden und vielleicht ändere sich ja was. es würde ja wohl nicht nur mir so gehen ... ende der geschichte? nein, noch immer nicht:

gestern ruft mich eine frau an. ich solle die 22,- bezahlen. wie-was? naja, die für die reparatur des handy´s. ich lache auf. sagten sie reparatur? und wieso wird das nicht über die rechnung abgebucht? na, das ginge nicht, das müsse nämlich direkt an die zulieferfirma weitergeleitet werden und das könne man eben nicht über die handy-rechnung machen. ob das ihr ernst sei? ja, das sei es. ob ich das geld denn nicht überweisen könne? nein, das müsse ich direkt in der filiale erledigen. ob sie denn im ernst meine, dass ich jetzt aufstehen würde um nach wien zu fahren? ich hätte das handy ja durchaus auch in der scs abgeben können, das sei näher gewesen, wurde ich umgehend belehrt. ob es denn jetzt meine schuld sei, dass ich in wien gewesen sei? ja. ich bedankte mich für das gespräch und sagte, dass ich mich gerne an den shop wenden würde, wenn ich wieder mal in der gegend sei. und wenn es zu lange dauern würde, könne man mir gerne eine rechnung schicken ... ich nehme mal an, dass die geschichte hier zu ende ist. aber sicher bin ich mir nicht. und wie geht es nun weiter?

ein neues handy kommt nicht in frage. mindestens 150,- euro kostet es für mich, wenn ich mich auf viele monate weiter vertraglich binde. mit der bindung hab ich kein problem, aber mit den 150,- hab ich ein problem. das T68i ist nicht mehr erhältlich. im handel. bei ebay schon. also hab ich mich dort registriert und vor wenigen tagen ein gebrauchtes T68i samt aufladegerät ersteigert. um 25,50 euro + versand ...

Freitag, 29. Juni 2007

der installateur, fachgebiet kombitherme.

etwas aus dem archiv. da wir das dritte jahr im passivhaus (kombithermenfrei!!!) leben, hat die geschichte was richtig sentimentales. :-)

ich erinnere mich noch gut daran, als in meiner ersten wohnung, wien, altbau, die unleistbaren elektroheizkörper, die der hauseigentümer einbauen liess, durch eine feine gasetagenheizung ersetzt wurden. die 10 jahre kreditraten (gefördert) waren ein klax im vergleich zur ersten eigenen stromrechnung … dabei heizte ich ohnehin nur bad, schlafraum und küche jeweils bei bedarf. ich war begeistert von dem team, welches die neue heizung einbaute. sie waren so ordentlich, dass sie jeden abend besen, putzfetzen und eimer haben wollten, um die staubberge des tages zu entfernen. immerhin wohnte ich die ganze einbauzeit über notgedrungen in der wohnung.

die begeisterung sorgte dafuer, dass ich brav jedes jahr bei jener firma anrief und einen service-termin ausmachte. lange zeit lief alles klaglos ab. ein paar schillinge, die das studentinnenbudget verkraftete und die therme lief wie eine eins. doch irgendwie musste die therme es geahnt haben, als das studium beendet war und ich ein kleines angestelltengehalt bekam. vielleicht merkte sie es daran, dass ich regelmässig und mehrere stunden weg war? wie auch immer. die service-rechnungen wiesen höhere, aber immer noch leistbare beträge auf.

eines schönen spätherbstabends - ich erinnere mich, ich kam von einem ausgedehnten samstagseinkauf nach hause - roch meine wohnung ziemlich übel. das einschalten des elektrischen lichtes brachte seltsame nebelschwaden ans kunstlicht. ich war angemessen verwirrt. da aber keine offensichtlichen brandspuren zu sehen waren, der rauch kalt roch und nicht stärker wurde, lüftete ich und wartete ab. am nächsten morgen standen freundliche männer in arbeitsgewand vor meiner wohnungstür und rasch stellte sich - mit einer weiteren rauchprobe - heraus, dass meine freundlichen installateure die heizungsrohre am kürzestmöglichen weg verlegt hatten. nämlich durch einen kamin. rückfragen ergaben, dass die das wussten, aber davon ausgingen, dass der kamin stillgelegt war. war er auch. aber jetzt sollte er reaktiviert werden …

netterweise, stellte mir der installateur-betrieb einen bautrupp zur verfügung, der a) mich nichts kostete und b) am wochenende arbeitete. soweit, so gut. der freundliche arbeiter mit akzent hatte am ersten tag leider kein werkzeug dabei, weil das auto irgendwo verreckt war und er keinen schlüssel dazu hatte. oder so ähnlich. also sonntag. am sonntag ging dann gar nix und ich hab vergessen, woran es lag. also montag. am montag fragte er dann nach herrn dimi. ich versuchte ihm begreiflich zu machen, dass ich alleine lebe, der einzige herr dimi mein vater sei und ca. 2 autostunden entfernt lebe und arbeite. hoffnungslos. von einer frau wollte er sich nicht instruieren lassen. verzweifelt fragte er immer wieder nach herrn dimi und weigerte sich standhaft, mit der arbeit zu beginnen. mir blieb nichts anderes übrig, als meine im haus wohnende freundin zu bitten, mir ihren mann zu leihen. er stellte sich dem arbeiter als herr dimi vor und schon klappte alles, wie am schnürchen. gut, wenn man freundinnen hat, die nicht gerade alleinstehend sind ...

einer der nächsten service-termine, meine altersschwache, etwa 10 jahre alte kombitherme verweigerte immer öfter die zusammenarbeit, wurde besonders lustig: der mitarbeiter der immer noch selben installateurs-firma erklärte mir, dass das abschnappen der flamme, die das warmwasser zum duschen bereiten solle, daran liege, dass es in der wand - hinter den fliesen - ein blindes rohr gäbe. dort würde eine luftblase sein, die immer so lange warte, bis ich einmal gut abgeduscht bin, um dann, gleich nach dem ich eingeseift war, durch einen rückstoss die zündflamme zum erlöschen zu bringen. gebannt lauschte ich der ausführung. warum die luftblase fast zehn jahre lang ruhe gegeben hätte und erst jetzt meine duschbäder boykottierte, konnte mir der freundliche mann nicht erklären. er brachte mich soweit, dass ich bei einem mit ihm befreundeten installateur anrief und einen kostenvoranschlag für fliesen abschlagen, rohr freilegen, rohr abdichten, rohr einmauern und fliesen neu verlegen einholte. der mann machte mir einen preis, der nun absolut nicht mehr in mein budget passte, erklärte mir aber auch, dass er die erklärung für das abschnappen der zündflamme für mindestens genauso absurd halte, wie ich. also rief ich beim installateur meines vertrauens an und machte telefonterror. ich erzählte wohl der halben belegschaft meine meinung. das zeigte wirkung: ein kundenbetreuer kam umgehend zu mir, tauschte einen kleinen magnet-teil aus und die therme funktionierte wieder einwandfrei. rechnung bekam ich für diesen service-termin übrigens bis heute nicht.

das war für mich der zeitpunkt, wo ich anfing, mich nach einem ganz persönlichen installateur im freundeskreis umzuhören. einem, dem man blind vertrauen kann. ich wurde fündig. zwar betreute er nicht die marke, die ich im badezimmer hängen hatte, aber das regelmässige service konnte er durchführen. zuverlässig. sogar die übersiedlung in ein kleines häuschen am stadtrand, mit neuer alter therme, wieder andere marke, war kein problem. die service-termine wurden an einen abend gelegt und mit einem gemütlichen abendessen kombiniert. soweit, so gut.

dieser winter ist zäh, und als endlich die ersten tage ohne heizbetrieb möglich waren, begann die therme bei der warmwasserbereitung zu zicken. just an einem sonntag abend war dann nichts mehr mit warmduschen. am montag rief ich den service-menschen meines vertrauens an und er empfahl mir - im vertrauen - einen installateur, der die marke im programm hat, anzurufen. er meinte, das klinge nach einem elektronischen teil, das könne er nicht so schnell bekommen.

am dienstag kam dann ein installateur, gleich aus der gegend und betonte, dass für die fahrtzeit und erstdiagnose nichts verrechnet werden würde. also einigte man sich darauf, dass er "im laufe des vormittags" vorbeikommen würde. ein kurzes hantieren hinter einer breiten rückendeckung und die therme sprang wieder an. trotzdem meinte er, müsse man da den wärmetauscher erneuern. der sei definitiv kaputt. würde so etwa 4 bis 5tausend schillinge(!!!) kosten. (wann war doch gleich die euro-einführung in österreich?) exklusive arbeitszeit, versteht sich. da schätze er so an die zwei stunden. wir bestanden auf einem kostenvoranschlag, was er gar nicht verstehen konnte. trotzdem kam wenige stunden später ein angebot aus dem faxgerät. alles in allem über 600,- euro. das sind über den daumen gepeilt mehr als 8tausend schillinge ... aber wer will das schon so eng sehen ...

ein kontrollanruf beim installateur meines vertrauens ergab folgendes: es gibt zwei wärmetauscher, welchen will er austauschen und wie weiss er so schnell, welcher kaputt ist? ausserdem, wenn der wärmetauscher wirklich kaputt ist, dann darf die therme gar nicht mehr funktionieren ... er tippt darauf, dass das zulaufrohr verlegt ist (tatsächlich hatten wir an jenem wochenende den kalkumwandlungsmagneten vom zulaufrohr genommen, es können sich also durchaus metallteilchen auf den weg zur therme gemacht haben ...) und daher die durchflussmenge zu gering ist und der überhitzungsschutz abriegelt. irgendwo gäbe es einen knopf, mit dem man die therme dann wieder starten könne. den hat man uns aber nicht verraten ... man will ja wärmetauscher verkaufen. und möglicherweise noch viele andere teile, wenn die therme weiter zicken macht ...

der nette installateur, der keine fahrtkosten verrechnet, hat nachtelefoniert. wann er denn den wärmetauscher wechseln könne. wir haben ihm abgesagt. die therme funktioniert inzwischen ja wieder. und für unseren neubau planen wir gerade ein passivenergie-haus. frei nach dem motto, nie wieder gaskombithermen ...

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