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Mittwoch, 14. Mai 2008

mahlzeit!

wer hat es gewusst? die US-amerikaner desinfiszieren ihre hühner mit chlor, bevor sie in den verkauf kommen … in europa ist das verboten.
da man aber doch zu gerne handelt (und dank dollarkurs die hühner wohl jetzt gerade besonders billig wären …), überlegt man, das verbot aufzuheben! erstmal für zwei jahre und dann die eventuellen gesundheitlichen risiken überprüfen. sollte das nicht anders rum laufen? erst risiko überprüfen und dann verkaufen, wenn ungefährlich?
=> quelle

Donnerstag, 20. Dezember 2007

orangen …

nun, wenn ich orangen kaufe, dann schon seit langem nur mehr bio-orangen. vor zwei tagen sah ich - eher zufällig - bei galileo/pro7 einen beitrag über die unterschiede zw. bio-orangen und konventionellen orangen. vieles ahnte bzw. wusste ich ja schon. also z.b. das mit der chemie auf der schale …
was mich als angehende imkerin allerdings nachhaltig erschütterte, war die information, dass konventionelle orangen hormonell behandelt werden, da sie nicht von bienen bestäubt werden können, da der gifteinsatz so hoch ist, dass es in konventionellen orangenplantagen einfach keine bienen GIBT!!!
=> bio-orangen, pro7
=> pro7-podcasts

Sonntag, 23. September 2007

bienen müssen her.

vor einigen wochen war ich "bienen besuchen". heute war der imker bei uns zu besuch und hat sich unseren garten angesehen. kein problem, hier ein paar stöcke aufzustellen, meint er. naja, er denkt in grossen dimensionen. ich will nur einen stock, hab mir aber einreden lassen, dass zwei besser seien. (oder drei oder vier …) - nein, es bleibt mal bei zwei stöcken.

in ein paar tagen darf ich mir die stöcke abholen, also die behausung für die bienen und im frühjahr dürfen dann zwei bienenköniginnen bei uns einziehen. ich bin schon sehr neugierig! es gäbe genug zu futtern für bienen, meint der imker. mir geht es in erster linie um unsere obstbäume. denn die kräuterspirale wurde heuer erst ende juli das erstemal von bienen besucht … und auch die astern, die jetzt bei uns blühen, sollten eigentlich voller bienen sein … der einzige imker im ort hat seine stöcke so weit weg stehen, dass es die bienen einfach nicht zu uns schaffen. auch die nachbarin vermisst bienen für ihre obstbäume. nächstes jahr soll das also anders werden!

Montag, 17. September 2007

alles banane?

ich hab schon vor langer zeit gelesen, dass die spritzmittel, die für die konventionelle bananenkultur üblich sind, nicht gerade "ohne" sind. für mich ein grund, ausschliesslich bio-bananen zu kaufen. sind teurer, kauf ich halt seltener welche. aber wenn - dann eben bio.

es gab die geschichten, dass die plantagenarbeiter impotent und zeugungsunfähig wurden, da sie mit den spritzmitteln hantiert hatten … die haben natürlich selten eine ahnung davon, womit sie da arbeiten …

jetzt ist eine meldung im standard, dass die bevölkerung von martinique und guadeloupe defakto vergiftet ist. selbst, wenn man darauf vertrauen möchte, dass das gift jetzt nicht mehr eingesetzt wird, dauert es ca. 100 jahre, bis es abgebaut ist …

alles banane?

quelle: Insel-Bevölkerungen durch Insektizid vergiftet

Dienstag, 21. August 2007

einer unserer nahversorger …

hermann resch mit seinen (fleisch)schafprodukten macht das zweite schaf-hoffest. leider bin ich genau an dem wochenende nicht da. :-( also nächstes jahr wieder … wer aber kommendes wochenende zeit und lust hat - das ist ein absoluter geheimtip. noch … und das lammgeschnetzelte war voriges jahr schon am samstag leer gegessen …

bilder vom ersten hoffest

Dienstag, 31. Juli 2007

warum gibt es keine bio-mascarpone?

ich mag tiramisu. also, das selbst gemachte. aber - ich vertrage kuhmilch schlecht, wenn sie konventionell ist. deshalb bin ich auf der suche nach bio-mascarpone. seit mittlerweile drei jahren … erfolglos.

es gibt bio-bananenfrappé, es gibt bio-käse aller sorten, es gibt bio-topfen, bio-ichweissnichtwas, aber keine bio-mascarpone! ich kann das nicht verstehen.

jetzt hab ich meine schafkäse-lieferantin gefragt, ob es möglich ist, aus schafmilch (vertrage ich gut, genauso wie ziegenmilch) mascarpone zu machen und ihr sogar ein rezept (für kuhmilchmascarpone) organisiert. sie wird es probieren, obwohl sie keine zentrifuge hat und sich bei schafmilch das fett (also der rahm) nur sehr schwer trennt. hat sie mir erklärt. sie wird es trotzdem probieren.

wer also weiss, wo es bio-mascarpone gibt, bitte mitteilen!

Montag, 23. Juli 2007

der kremser an und für sich kann rebellisch sein.

vor zwei jahren haben wir es besucht, das steiner marillenfest. es war uns zu laut, zu kommerziell und hat uns nicht wirklich begeistert. es blieb bei diesem einen besuch.

für heuer haben sich die veranstalter was besonderes einfallen lassen! einen eintritt von euro 2,–! begründet wird das als kalkulatorisch notwendig wegen der kosten für werbung, löhne und bands.

ich kann mich jetzt nicht erinnern, dass wir vor zwei jahren das kulinarische angebot preiswert oder gar billig empfanden. die marillenprodukte erschienen uns sehr oft als "industriell gefertigt". aber vielleicht sind wir einfach schon zu zimperlich …

ob die musik live war - daran kann ich mich nicht erinnern. nur, dass sie uns zu laut war.

wie auch immer - sehr lange konnte die gute idee mit dem eintritt, medienberichten zu folge, nicht umgesetzt werden. die leute, die bezahlten, beschwerten sich. und andere machten kehrt und besuchten das fest eben nicht. ;-)

300 kassierte eintrittsgelder später war es kalkulatorisch notwendiger, auf das einheben von eintrittsgeld zu verzichten … ob die 300 leute, die bezahlt haben, ihr geld zurückbekommen haben?

quelle: nön online

Freitag, 15. Juni 2007

reparaturschnaps.

das sorgfältigere auswählen des essens hat einen gravierenden nachteil: man wird empfindlicher. sprich, der magen rebelliert, wenn er bekommt, was nicht seinem üblichen standard entspricht. vielem kann man ausweichen. aber fallweise geht es nicht anders. z.b. im urlaub. z.b. bei gesellschaftlichen anlässen. was hilft, ist der nussschnaps, den ich seit guntramsdorfer zeiten selbst ansetze.

detailaufnahme nussansatz 2007

das rezept hat mir - samt einiger kräutleins - mein opa hinterlassen. er wiederum hat es von der oma meines ex bekommen und so das "übliche" rezept, grüne nüsse in alk ansetzen - erheblich verfeinert. nicht nur, dass der nussschnaps wesentlich besser schmeckt, ich denke, er wirkt auch noch besser. jedes der kräutleins, welches bei diesem rezept dabei ist, hat in irgendeiner kultur oder medizinischen lehre eine besondere heilwirkung für den magen.

dieses jahr gibt es doppelte menge, da eine freundin "bestellt" hat, die endlich was gefunden hat, was ihren sensiblen magen (noch sensibler als meiner!) zuverlässig beruhigt und repariert.

jetzt muss der ansatz aber mal 3 monate ruhen. die frischgrünweisse farbe hält er nicht lange. bald wird er dunkelbraun werden und die gerb- und anderen stoffe der grünen nüsse werden ausgelöst.

Donnerstag, 7. Juni 2007

vom bio hamma nix …

vor mehreren jahren bereits hab ich - als einzigen neujahresvorsatz, den ich je gefasst habe! - begonnen, fleisch nur mehr in bioqualität zu mir zu nehmen. eier und milch sollten bald folgen. wenn man mal mit sowas anfängt …

bei obst und gemüse bevorzuge ich bio, bin aber flexibel. nur bei fleisch bin ich stur. auch in lokalen möchte ich nur biofleisch essen. deshalb esse ich auswärts meist vegetarisch …

in wien bestellten wir biofleisch, in guntramsdorf gab es einen bioladen (broschek, wer in der gegend ist), denn wir heftig vermissen. da viele bioprodukte im waldviertel produziert werden, ahnten wir nicht, wie schwer es sein würde, hier biofleisch zu bekommen.

sehr bald besuchten wir den fleischer im ort. sahen uns um - keine vertrauten logos. also fragten wir forsch: haben sie auch biofleisch? - antwort: na, vom bio hamma nix. wo denn das fleisch her komme? das rind von bauern aus der umgebung, das geflügel aus st. pölten.

ich kenne drei bauern in der umgebung, die ihre rinder ins freie lassen - alle drei verkaufen direkt. und hühner in der landeshauptstadt? das klang uns auch eher nach massentierhaltung. dieses thema hatte sich also erledigt.

nächster besuch - von broschek verwöhnt - ging nach krems in einen bioladen. ich fragte, ob es auch biofleisch gäbe - und bekam einen vortrag: das nun kommende verbot der anbindehaltung für rinder - das sei der tod der kleinen bauern! ich blickte kurz um mich, ob ich denn tatsächlich in einem bioladen sei - bedankte mich artig für die information und strich eine weitere einkaufsquelle von der liste. inzwischen hat der laden umgebaut und ausgebaut und führt auch biofleisch. allerdings zu preisen, die sich wirklich sehen lassen können. wien-niveau. also - wieder nix. denn inzwischen haben wir die (preiswerteren) quellen gefunden.

der bauernmarkt in imbach - ein weiterer versuch. obwohl in regionalzeitungen mehrmals mit dem vermerk bio versehen, fanden wir auch hier keine vertrauten bio-siegel. aber wir fanden einen stand mit wildfleisch vor und einen mit schafmilchprodukten. bei beiden kaufen wir nach wie vor, auch wenn sie den bauernmarkt in imbach längst verlassen haben. das brot begeisterte uns kurze zeit (erst bio, dann unser bäcker aus krems), jetzt nicht mehr. auch das angebot an obst und gemüse konnte uns nicht wirklich überzeugen. also kaufen wir fallweise noch bei einem schafbauern fleisch und würste aus eigenproduktion, honig von einem imker aus der gegend und ab und zu ein fläschchen obstbrand.

biorind, -geflügel und -fisch haben wir inzwischen gefunden. der rinderbauer möchte den hof aufgeben, kein nachfolger. geflügel und fisch bekommen wir hoffentlich noch lange.

einkaufen hat für uns hier aber rätselrally-charakter bekommen (zu den einzelnen bauern fahren und gucken, was es gerade gibt). fixe menüplanung ist so nicht immer möglich, dafür gibt es oft spontan besonders leckeres aber unerwartetes. und - ab und zu gibt es jackpot! ein anruf mit der mitteilung, dass es gerade frischen hirsch/frische pute/… gibt. und wenn doppeljackpot ist, gibt es die lieferung frei haus.

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