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vom schneck

Montag, 21. April 2008

pläne …

das flatterte mir heute in die mailbox - und es passt soooo gut!

John Lennon hat mal so schön gesagt:

"Life is what happens when you are busy making other plans."

(Übersetzung: Das Leben ist das, was passiert, während du andere Pläne schmiedest.)

Sicher haben Sie genau das auch schon erlebt, oder? Egal wie gut wir planen, das Leben hat immer eine Überraschung für uns bereit. Eine andere Volksweisheit sagt ja auch:

Erstens kommt es anders und zweitens als du denkst.

Was ist nun die Schlussfolgerung daraus?

Macht es überhaupt noch Sinn Pläne zu schmieden, wenn nachher doch alles ganz anders kommt?

Meine Meinung dazu: Ja, es macht auf jeden Fall Sinn!

Auch wenn die Realität unsere Pläne oft durcheinander würfelt, sind Pläne trotzdem sehr praktisch.

Pläne helfen uns z.B., unsere Zukunft oder unsere Aufgaben genauer zu durchdenken und viele Probleme und Engpässe bereits im Vorfeld zu erkennen und zu vermeiden.
Einen Plan zu machen zwingt uns, uns zu entscheiden, bringt unser Leben in Bewegung und verhindert, dass wir ewig auf der Stelle treten.
Pläne bewahren uns so oft vor unnötiger Arbeit (z. B. doppelt einkaufen zu gehen, weil man keine Einkaufsliste gemacht hat).
Pläne geben uns ein Gefühl von Klarheit und Sicherheit.
Und und und ...
Pläne sind nützlich. Und wenn wir uns das Leben durch Planen auch nur zu 50% einfacher machen können, dann ist das doch einen Plan wert, oder?

Was man natürlich lieber nicht machen sollte, ist von der Wirklichkeit zu erwarten, dass sie sich an unsere Pläne hält. Das erzeugt Enttäuschung und Frust. Das ist auch der Grund, warum viele keine Pläne mehr machen. Sie glauben – vielleicht auf einer unbewussten Ebene – dass ihre Pläne auch wirklich so kommen müssen, wie sie sie aufgestellt haben. Planen macht aber nur Spaß, wenn man bereit ist, seine Pläne jederzeit über den Haufen zu werfen, wenn die Wirklichkeit sich ändert. Hier ist Flexibilität gefragt.

Mein Rat, was Planen angeht ist also: Plane, aber klebe nicht an deinen Plänen.


=> quelle

Donnerstag, 24. Januar 2008

wieder ein aufstellungswochenende.

vergangenes wochenende war ich wieder bei einer aufstellung. einige themen waren von mir "vorbereitet", doch die aufstellung selbst brachte - wie schon erwartet - dinge an die oberfläche, die "stimmig sind", an die ich aber gar nicht dachte.
den ersten tag hatte ich zwei aufstellungen zu meinen fragen. war die erste frage "auflockernd" heiter und mit durchaus stimmigem ergebnis, so war die zweite mit "aufgabe für die zukunft". das, was "dahinter steht" - geht mich nix an. es ist nicht mein ding, nicht mein problem. klingt so einfach - aber tatsächlich neige ich dazu, manche dinge schwer los lassen zu können, erkunden zu wollen, "lösen" zu wollen. ich habe also als aufgabe - zu akzeptieren, dass manche dinge mich einfach nix angehen und mich auch ablenken. mein neues mantra also: das geht mich nix an!
am zweiten tag war ich "nur" stellvertreterin. wie schon gewohnt, gibt es die aufstellungen, in die man "einfach rein muss", die ein eigenes thema berühren. und so war es auch diesmal. die erkenntnis - erfreulich und sehr, sehr positiv! das zwillingsthema sozuschreiben "von der anderen seite".

Dienstag, 1. Januar 2008

der eremit - mein jahr 2008

schon seit jahren gehört es zu meinen silvesterritualen, mir die jahreskarte zu berechnen. dabei ist das crowley-deck meine interpretationsgrundlage. für 2008 ist der eremit mein begleiter. war das vor wenigen jahren noch eine karte, die mir angst machte, ist es die passendste karte, die ich mir für mein 2008 vorstellen kann.

<...> Der Eremit wird oft von den Mitmenschen wenig beachtet und selten verstanden. Er ist ein Individuum, das nicht mit dem Strom schwimmt und sich nicht mit den Oberflächlichkeiten der breiten Masse zufrieden gibt. Beziehungen geht er nur dann ein, wenn sie ihm eine tiefe Begegnung ermöglichen. Ist dies nicht der Fall, so zieht er es vor, alleine zu bleiben. <...>

=> quelle

ich fühle mich mehr als bereit für diese karte, es ist so stimmig, wie selten zuvor. ich freue mich auf und über dieses jahr.

Dienstag, 13. November 2007

wasser …

erstmals mit aquarellstiften geschneckt. wasser war immer schon besonders anziehend für den schneck. und gleichzeitig immer auch bedrohlich. der schneck lernte sehr spät schwimmen. obwohl er sich immer wieder gerne am und im wasser aufhielt. aber zu tief durfte das wasser nicht sein. zu dunkel durfte es nicht sein, da bekam es der schneck immer schon mit der angst zu tun …

dafür war die badewanne etwas, was der schneck nur aufsuchte, wenn er krank war. dann dümpelte er in einem duftenden erkältungsbad herum um langsam wieder zu kräften zu kommen. ansonsten reichte die dusche. ausserdem ist duschen ja viel energie- und wassersparender. baden - das war verschwenderisch. zeitverschwenderisch, wasserverschwenderisch, energieverschwenderisch. kurz, verzichtbar.

doch seit ein paar wochen ist der schneck ein richtiger badefreak geworden! am liebsten würde er aus der badewanne gar nicht mehr rauskommen. als kind, so erinnert sich der schneck jetzt, hatten das die eltern auch immer gesagt: er sei aus der badewanne nicht rauszubekommen. er werde schwimmhäute bekommen, der schneck …

in der badewanne, da fühlt sich der schneck jetzt ganz nahe bei seinem zwillingsschneck. und irgendwie fühlt sich das jetzt gut an, diese nähe. angenehm. beruhigend. gar nicht mehr beängstigend. wenn der schneck also kontakt mit seinem zwillingsschneck aufnehmen will, dann zieht er sich in die badewanne zurück.

erstmals hab ich den schneck nicht mit buntstiften coloriert, sondern mit aquarell(sic!)stiften.

Sonntag, 14. Oktober 2007

der schneck ist traurig.

trauriger-schneck
das ist er zwar immer wieder mal gewesen, aber er wusste nie wirklich, warum er denn so unendlich traurig war. jetzt weiss er es. die familienaufstellung hat es ans tageslicht des bewusstseins gebracht. man weiss schon lange, dass nicht jede zeugung mit der geburt eines gesunden säuglings endet. und man wusste wohl auch schon lange, dass es schwangerschaften gab, die als mehrlingsschwangerschaften begannen, aber nicht endeten. eines der daraus resultierenden phänomäne nennt man mondkind …

dass überlebende zwillinge aber ein problem damit haben könnten, überlebt zu haben, dass sie eine erinnerung daran haben können, nicht immer alleine gewesen zu sein - das ist relativ neu und wird von manchen immer noch abgelehnt. und - es ist auch schwer zu begreifen. ausser - man gelangt selbst zu dieser erkenntnis und stellt fest, dass dies der so lange vermisste puzzlestein ist, der mit einem schlag unendlich vieles (er)klärt.

nun, der schneck weiss seit kurzem also, warum er so oft so traurig ist. und es besteht berechtigte hoffnung, dass er diese trauer nun ausleben und - irgendwann - auch abschliessen kann.

Montag, 8. Oktober 2007

ruhe.

das wochenende war ziemlich intensiv. familienaufstellung. angeblich braucht man zwei wochen, sich nach so einer aufstellung "neu zu sortieren". kann sein. mag sein. und meine erkenntnis war ein missing link in vielen, vielen bereichen. so schlüssig, so logisch und doch - so überraschend! ich sortiere also.

was ich aber sofort verspürte und immer noch spüre ist eine absolut unbekannte innere ruhe. ich bin einfach gelassen. ruhig. habe nur extremes bedürfnis nach frischluft, gehe also dauernd im garten spazieren oder sitze einfach neben meinen rosen oder neben der kräuterspirale.

es geht mir gut!

Sonntag, 19. August 2007

schlafen!

beeindruckenderweise hab ich von freitag auf samstag über 10 stunden durch geschlafen! danach war ich ungewöhnlich erholt. durst hab ich auch wie ein kamel. ich trinke zur zeit ungewöhnlich viel wasser.

gestern hab ich dann das erstemal in eigenregie die akupressur durchgeführt. dazu hab ich mir einen extrafeinen platz im wohnzimmer gesucht. noch muss ich dauernd ins "manual" linsen. aber ich hoffe, dass ich die routine bald heraus habe.

Freitag, 17. August 2007

familienaufstellung.

das erste, was ich zum thema hörte, war äusserst negativ. hellinger war gerade in allen schlagzeilen, er hätte klientinnen erniedrigt und ausgenützt …

nun, arbeit mit psychischen problemen erfordert immer ein besonderes vertrauensverhältnis und besonders vertrauenswürdige partnerInnen. das ist einer der gründe, warum ich "psychodinge" lange zeit aus prinzip mit büchern und freundInnen behandelte und - durchaus auch - löste.

doch diesmal bin ich an einem punkt angelangt, wo bücher und freundInnen überfordert wären und ich definitiv "hilfe von aussen" brauche. recherchen ergaben, familienaufstellung (dank hellinger jetzt unter verschiedenen namen auffindbar …) könnte "mein ding" sein. zeitlich geblockt möglich, nie mehr aufarbeiten, als man sich zumuten kann und will, kombination mit energiearbeit sinnvoll. also blieb "nur" mehr die suche nach einer vertrauenswürdigen person. dass diese person weiblich sein muss, war mir ziemlich rasch klar. ich muss das "mann-frau-ding" nicht immer und überall haben. manche dinge sind gleichgeschlechtlich einfacher. punkt.

eigentlich - ebenfalls rechercheergebnis - hat eine familienaufstellung in der gruppe viel mehr sinn, mehr kraft, mehr energie. einzelarbeit sei sofort möglich, aber müsse nicht sein. nun, sehr spontan (die chemie stimmte) entschied ich mich nach der klopfakupressur zu einer aufstellung in einzelarbeit.

auf einen zettel schrieb ich meinen namen, auf einen weiteren "symptome" auf einen dritten "was dahinter steht". meine vertrauensperson malte noch die "blickrichtung" auf die zettel und dann sollte ich die zettel im raum vor mir auf den boden legen. tat ich. diesmal gelang es schon sehr gut "den kopf" auszuschalten.

dann stellten wir uns abwechselnd auf die zettelchen und "personifizierten", was auf dem zettel stand. was danach passierte, war beeindruckend!

ich reagierte vor allem körperlich (sätze fehlten mir einfach, nur wenige worte kamen mir in den sinn und manche gefühle konnte ich gar nicht beschreiben!). zurückweichen, hingezogen fühlen, zusammenkauern, aufrichten, ausstrecken.

eine erkenntnis aus - hm - verdrängtem bereich. (eigentlich dachte ich, dass es in eine andere richtung gehen müsste/sollte/könnte.) dann ein "abgeben des problems". ein "akzeptieren, aber abgeben". ein paar kurze sätze ausgesprochen wie formeln.

und als ergebnis wieder eine körperliche reaktion. ich hatte den eindruck, ein paar cm. gewachsen zu sein, grösser zu sein, kräftiger zu sein!

es war gerade eine satte stunde vergangen, nicht mehr. in dieser stunde ist einiges passiert (energiearbeit und aufstellung). und ich verliess den ort als eine andere person. das ist mein weg, meine therapie für die nächste zeit. definitiv. wie lange? wie weit? das wird die zeit bringen.

ein weiterer schritt ist getan.

p.s.: übrigens war eine reaktion ein zusammenkauern und einrollen. ein zurückziehen in ein schneckenhaus …

wikipedia.de

energiearbeit.

bis heute konnte ich mir wenig darunter vorstellen. ein zu weitläufiger begriff. familienaufstellung wollte ich machen, energiearbeit in irgendeiner form passt da scheinbar gut dazu (gibt es jedenfalls oft in kombination).

die person, die ich mir ausgesucht habe, macht klopfakupressur nach fred gallo. und heute war mein erster termin.

nach einem kurzen gespräch (ich hatte ja am telefon schon umrissen, worum es mir geht) wurden also "meine punkte" gesucht. die punkte, die bei meiner problemstellung die richtigen sind. erstaunlich, wie leicht man - zumindest manche - punkte findet! es sind tatsächlich "vertiefungen" und man fragt sich, warum man die noch nie bemerkt hat! also - abklopfen, dazwischen augenrollen, summen, zählen - angeben, wie man den stress auf einer skala von 10 - 0 einstufen würde. klingt am anfang alles seeeehr banal - der kopf schaltet sich dazwischen - das soll helfen?! ist das nicht ein bisschen zu einfach? das alles? kopf wieder ausschalten. weiter klopfen.

irgendwie bewegt sich was. mir wird warm. nicht unangenehm - eher so wie kachelofenwärme. erst nur an den händen, dann auch in den beinen. ein wohliges gefühl im körper. gut. ich entspanne mich zusehends. und die "zahl die mir als erstes einfällt" zur stress-skala wird niedriger. der kopf funkt wieder dazwischen. sagst du das nicht nur? kopf weg schicken. halte dich da raus, das geht dich jetzt mal nix an. als der stresspegel auf 2 ist, ist gut für heute. 0 wäre perfekt, aber bei 3 komme ich mal nicht weiter. also bei 2 gut sein lassen.

dann bekomme ich eine mappe, in der die übungen aufgeschrieben sind. 14 tage lang jeden tag machen. so lautet die aufgabenstellung. wenn fragen sind, darf ich mich jederzeit melden.

das klingt einfach. zu einfach. kopf, mach bitte mal pause! na gut …

und dann war da noch das mit der familienaufstellung. aber das wird ein eigener eintrag.

Donnerstag, 16. August 2007

vom pendeln.

schon vor etwa drei jahren hab ich einen wünschelrutenworkshop besucht. das tolle an dem workshop - einfach mal ausprobieren, was am besten klappt. wünschelrute (aus verschiedenen materialien), biotensor oder pendel. funktionieren tut die einfache rute aus haselzweig. aber am sympathischsten war mir das pendeln. dann ruhte dieses wissen wieder lange zeit …

vor etwa einer woche hat ein neues geschäft in krems aufgemacht. verkauft steine, traumfänger und - pendel! also hab ich zugeschlagen, ein pendel-buch (mit pendel) und ein amethystpendel erworben und für ein paar tage in den urlaub mitgenommen.

ich glaube nicht an zufälle. also hat es mich dann auch wenig überrascht, dass rund um den campingplatz, den wir als urlaubsquartier ausgesucht hatten, ein wünschelrutenwanderweg ausgeschildert war …

das tolle daran, ich konnte einfach mal ausprobieren, wie das pendel reagiert, ich wusste, "dass da was sein muss", aber nicht genau, wo was zu finden war.

besonders beeindruckt war ich von der "wachstumszone", die quer durch eine bank und eine birke verlief. ich dachte im ersten moment, jetzt klappt gar nix mehr. das pendel fing an zu rotieren, wie ein hubschrauber-rotor! doch dann stellte ich fest, das ist die gesuchte "wachstumszone", auf die ich derartig stark reagierte!

den rest des weges ging ich nicht mehr weiter. das war irgendwie genug für diesen tag.

momentan gehe ich im garten pendelnd auf und ab und versuche, zu erforschen, welche zonen es hier gibt. ich hab das lange zeit vermieden, den wünschelruten-workshop erst in der bauphase besucht und zu dem zeitpunkt gab es keine möglichkeit mehr, das haus anders zu bauen, als wir es denn dann gebaut haben … doch da ich jetzt weiss, dass ich mich im haus wohl fühle, wage ich es auch, auf zonensuche zu gehen.

prospekt des wünschelrutenwanderweges, pdf-datei zum download

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